Starker Auftakt

Im April 2022 besteht die Kanzlei Heidemann Küthe ein Jahr. Ein Anlass zurückzublicken – auf 365 erfolgreiche Tage.

 
 
 

Der erste Geburtstag bedeutet für ein Kind häufig, dass es anfängt zu laufen. Für Heidemann Küthe bedeutet dieses Jubiläum: Es läuft bereits. Aus Sicht der Gründer war der Anfang sehr erfolgreich. „Das erste Geschäftsjahr war ein starker Auftakt, wir sind mit der Entwicklung unserer Kanzlei überaus zufrieden“, sagt Markus Küthe. Neben dem Ausbau des Mandantenstamms im fokussierten Segment der Restrukturierungs- und Sanierungsberatung hat sich die Kanzlei inzwischen auch räumlich erweitert. Anfang des Jahres ist im selben historischen Gebäude, dem ehemaligen Sitz der UBS Bank auf der Cecilienallee in Düsseldorf, eine weitere Etage hinzugekommen. Den beiden Gründern kommt das sehr gelegen: Innerhalb eines Jahres ist das Team auf zwölf Mitarbeiter, darunter fünf Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (Stand Februar 2022), gewachsen. Auch Corona hat der Entwicklung keinen Abbruch getan: „Glücklicherweise haben wir keine negativen Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen“, so Küthe weiter. Und das obwohl vielfach Kurzarbeit eingeführt wurde, viele Insolvenzen durch Staatssubventionen ausblieben.

Der erfolgreiche Start von Heidemann Küthe blieb im Markt nicht unbemerkt: „Wir haben sowohl von Mandanten als auch von Kollegen und sogar Mitbewerbern viel Anerkennung für unseren Markenauftritt bekommen“, sagt Dr. Georg Heidemann. Auf fachlicher Ebene seien bereits zahlreiche Kontakte und Kooperationen auch zu anderen Kanzleien entstanden, die kontinuierlich ausgebaut werden. „Unsere Stärke ist die vorinsolvenzliche Unternehmensberatung, hierfür schätzen uns unsere Mandanten. Aber auch andere Akteure wie die Insolvenzgerichte und führenden Insolvenzverwalterkanzleien, mit denen wir zusammenarbeiten, sind von unseren Leistungen überzeugt und wissen beispielsweise auch, dass sie sich auf unsere seriösen und fundierten Insolvenzanträge verlassen können. Wir prüfen ganz genau, welche Verfahrensart sich für einen Mandanten in der Akutkrise eignet. Wenn ein Schutzschirm- oder Eigenverwaltungsverfahren nicht in Frage kommt und seriös nicht durchgeführt werden kann, kommunizieren wir dies auch ganz klar an unsere Mandanten und schlagen nicht einen Weg mit leeren Versprechungen ein. Das ist in der Branche leider keine Selbstverständlichkeit.“

Die Gründung der eigenen Kanzlei  war für die beiden Rechtsanwälte, die über langjährige Erfahrungen und fachliche Qualifikationen in Ihrem Tätigkeitsbereich verfügen, der nächste konsequente Schritt „Mutig muss man immer sein, wenn man ein solches Vorhaben in die Tat umsetzen möchte. Aber wir haben schließlich nicht komplett neu angefangen und gewissermaßen ‚auf der grünen Wiese‘ gegründet“, sagt Markus Küthe. Beide hatten zuvor schon umfangreiche Erfahrungen unter anderem auch in namhaften, auf Insolvenzrecht spezialisierten Sozietäten gemacht und sind im Markt bereits bekannt.

Und was steht in Zukunft an? Was wünschen sich die beiden Partner für ihre Kanzlei? „Wir möchten den professionellen und persönlichen Rahmen schaffen, um unsere Mandanten auch weiterhin individuell und auf höchstem Niveau beraten zu können“, sagt Dr. Georg Heidemann. Dazu gehört zum Beispiel ein starkes Netzwerk an Kollegen, Geschäftspartnern und Dienstleistern, aber auch der Blick aufs Personal: Zahlreiche Bewerbungsgespräche haben die Unternehmer in den letzten Monaten geführt, um weitere geeignete Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen. „Dies war und bleibt sicher auch in Zukunft eine anspruchsvolle Aufgabe“, so Heidemann weiter. „Inzwischen haben wir wirklich ein tolles Team auf die Beine gestellt, das unsere Idee mitträgt und auf das wir aufbauen können.“ Markus Küthe betont dabei auch den hohen Stellenwert, den flexible Arbeitsmodelle in der Kanzlei einnehmen. „Wir leben vom Projektgeschäft – da gibt es sehr intensive Phasen, aber auch Zeiten, in denen etwas weniger zu tun ist. Hieran muss sich selbstverständlich auch unsere Personalpolitik orientieren.“ Homeoffice-Konzepte – das habe spätestens Corona gezeigt – seien selbstverständlich ebenso möglich.

 Der erste Geburtstag ihrer Kanzlei im April 2022 ist also für Dr. Georg Heidemann und Markus Küthe durchaus ein Anlass sich über die bereits erzielten Erfolge zu freuen. Gefeiert wird aber aufgrund der allgemeinen Lage im engeren Kreis der Mitarbeiter und Kollegen. Ein größeres Fest sparen sich die beiden lieber für einen späteren Zeitpunkt auf. „Unser Geschäftskonzept ist ohnehin auf Langfristigkeit angelegt“, sagt Dr. Georg Heidemann. „Es ist keine Kurzstrecke, sondern ein Marathon.“ Einer, für den das Team von Heidemann Küthe gute Fitness und Kondition mitbringt. Es läuft also.

Autor: Elena Winter | Bilder: Judith Wagner

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